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Letzte Ruhestätte

Das Grab -
die letzte Ruhestätte

"Erde zu Erde, Asche zu Asche
und Staub zu Staub".
Diese bekannten Worte begleiten jede Beerdigung.

Jeder menschliche Körper muss am Ende seines Lebens vergehen und zur Erde zurückkehren. Das Erdgrab ist in unseren Breiten meist der Ort dieser natürlichen Rückverwandlung.

Das Grab ist eine begrenzte Fläche, in die Särge oder Urnen beigesetzt werden. Särge werden dabei in einer Tiefe von 1,70 m bis 2,80 m und Urnen in 80 cm Tiefe beigesetzt. Als Gruft bezeichnet man den Erdaushub, der für die Beisetzung eines Verstorbenen vorbereitet wird. Gruft wird auch ein unterirdischer Bau als Familiengrabstätte bezeichnet, der meist 3 m lang und von größerer Breite, die abhängig von der Aufnahmefähigkeit ist.

Den Richtlinien der Friedhofsordnung ist bei der Errichtung neuer Grabstätten Folge zu leisten. Auch die Ruhefristen sowie alle wichtigen Details rund um das Grab sind in der Friedhofsordnung genau festgehalten.

Unterschieden wird meist zwischen einer Einzelgrabstätte oder Reihengrabstätte, der Familiengrabstätte, Wahlgrabstätte und anonymer Grabstätte sowie Urnengrabstätte.

In jeder Einzelgrabstätte darf laut Gesetz nur eine Leiche bestattet werden. Einzelgrabstätten sind Ruhestätten für Körpererdbestattungen, die der Reihe nach (Reihengräber) belegt werden. Im Todesfall werden diese für die Dauer der Ruhefrist des Verstorbenen zugeteilt. Ein Wiedererwerb des Nutzungsrechtes an Einzelgrabstätten ist meist nicht möglich.

Wahlgrabstätten sind Gräber für Körpererdbestattungen, an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht (meist 30 Jahre) erworben wird. Die Lage des Grabes kann dabei frei ausgewählt werden. Das Nutzungsrecht für ein Wahlgrab kann mehrmals wiedererworben werden.
Der Erwerb bzw. die Verlängerung einer Grabstätte richtet sich dabei nach der jeweils gültigen gesetzlichen Mindestruhefrist sowie der Friedhofsordnung.