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Zentralfriedhof Graz





Traditionelle
Bestattungen

Die Feuerbestattung

Als Feuerbestattung bezeichnet man die Einäscherung eines Verstorbenen in einem Sarg. Die Aschenreste werden danach in einer Urne beigesetzt.

Die Einäscherung darf nur in einem polizeilich genehmigten Krematorium und nur mit dem Sarg erfolgen. Zur Erkennung wird jedem Sarg eine nummerierte und feuerbeständige Platte beigelegt. In der Einäscherungskammer können nur einzelne Einäscherungen erfolgen. Umweltschädliche Sargbeigaben, Bekleidungen oder Särge ohne Umweltverträglichkeitszertifikate sind nicht gestattet. Die Asche des Toten wird in einem Gefäß, der Aschenkapsel, aufbewahrt. Die Urne dient als Schutz für die Aschenkapsel, beide müssen gesetzlich mit den Daten des Toten gekennzeichnet werden. Verboten ist das Vermischen der Asche mehrerer Verstorbener. Das katholisch-kirchenrechtliche Verbot der Feuerbestattung wurde 1963 aufgehoben.

Das Krematorium oder die Feuerbestattungsanlage besteht aus den erforderlichen technischen Einrichtungen, der Aufbahrungsmöglichkeit und meist einer Halle für die Verabschiedung oder Totenfeier.
Die Urnen werden auf einem Friedhof, einem Urnenhain oder auf einem beliebigen, von der Gemeinde bewilligten Ort aufbewahrt.

Einäscherung und Leichenverbrennung sowie die Beisetzung der Toten durch Verbrennen der Leichen wurden von alters her durch Errichten eines Scheiterhaufens durchgeführt - so noch heute in Indien.

In Europa sind seit der Jungsteinzeit und Bronzezeit Urnen als Gefäß zur Aufnahme der Brandrückstände nach der Leichenverbrennung (Feuerbestattung) erwähnt und dienten als Zubehör der Brandbestattung.