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Sommerhimmel


Außergewöhnliche
Bestattungsformen

Außergewöhnliche Bestattungswünsche sollten in jedem Fall mit den Angehörigen besprochen werden.

Oft sind Hinterbliebene enttäuscht, wenn eine Bestattungsform gewählt wird, die keinen Ort der Trauer in Form eines Grabes zulässt.



Luftbestattung
Die Asche wird mit einem Heißluftballon über ein großes Waldgebiet in Frankreich gebracht und nach einer kurzen Zeremonie ausgestreut. Angehörige können ihren Verstorbenen auf dieser letzten Reise begleiten. Auch hier muss eine behördliche Genehmigung beantragt werden.

Die Bestattung im Weltraum
Nach einer vorangegangenen Feuerbestattung wird ein kleiner Teil der Asche in eine spezielle Urne gefüllt. Die verbleibende Asche des Verstorbenen kann traditionell beigesetzt werden.
Mit einer Rakete (ca. einmal pro Jahr) wird diese Urne gemeinsam mit anderen Urnen in den Weltraum gebracht.
Die Willenserklärung des Verstorbenen und eine behördliche Genehmigung sind notwendig.

Diamantbestattung
Der Diamantbestattung muss eine Einäscherung vorausgehen. Von der Asche des Verstorbenen wird ein kleiner Teil entnommen.
Danach erfolgt im Labor die Trennung von Kohlenstoff und Asche. Der Kohlenstoff wird in einer Diamantpresse ca. 8 Wochen (0,25 Karat, je größer der Diamant, umso länger) unter hohem Druck und gleichbleibender Temperatur verwahrt. So bilden sich Diamantkristalle.
Der entstandene Rohdiamant kann jetzt in jede gewünschte Form geschliffen werden. Anschließend wird der fertige Diamant zertifiziert und erhält eine Identifikationsnummer.