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Bewölkter Sonnenuntergang über entfernten Bergen

Die Heilige Schrift gibt Trost

"Von Geburt an können wir jeden Augenblick sterben und diese Möglichkeit wird unvermeidlich früher oder später Wirklichkeit" schrieb der Historiker Arnold Toynbee. Wie viel Kummer bringt der Tod über uns, wenn er einen lieben Angehörigen oder guten Freund mit sich nimmt.

Die Heilige Schrift gibt Trost im Todesfall, denn leider ist der Tod eine schreckliche Realität und alle Menschen werden früher oder später damit konfrontiert. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, erfasst uns eine überwältigende Hilflosigkeit. Gegen eine solche Trauer ist niemand immun. Niemand bleibt davon verschont.

Leid macht uns alle wieder zu Kindern - hebt alle Unterschiede des Verstandes auf. Der Klügste weiß nichts. Wir werden wie kleine Kinder, hilflos und außerstande, etwas an der Situation zu ändern. Weder Reichtum noch Macht können den verlorenen Menschen zurückbringen. Weise und Intellektuelle haben keine Lösung. Starke weinen genauso wie Schwache.

König David, der im alten Israel regierte, machte diesen Schmerz durch, als sein Sohn Absalom starb. Ein starker König, der mächtige Feinde unterworfen hatte, konnte nichts weiter tun, als in Tränen auszubrechen.

Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit zum Klagen und eine Zeit zum Herumhüpfen. Angesichts der Sterblichkeit aller Menschen ist das Herz des Weisen lieber im Haus der Trauer als im Haus des Festmahls. So nutzt der Weise die Gelegenheit, Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen und Trost zu spenden. Dadurch bleibt er sich seiner Sterblichkeit bewusst und bewahrt die richtige Einstellung zu seinem Schöpfer.

Trost aus den Heiligen Schriften

König Salomo in Jerusalem schrieb um 1000 v. Chr. in Predinger 7 : 1
Ein Name ist besser als gutes Öl und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird. : 2 Besser ist es in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte sich das zu Herzen nehmen. : 3 Besser ist Verdruss als Lachen, denn durch die Verdrossenheit des Gesichts wird das Herz besser. : 4 Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer, aber das Herz der Unvernünftigen ist im Haus der Freude. : 5 Besser ist es, das Schelten eines Weisen zu hören, als der Mann zu sein, der das Lied der Unvernünftigen hört.

Der Apostel Paulus schrieb aus Korinth um das Jahr 56 im Brief an die Römer 6 : 7 Denn wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.
: 8 Wenn wir mit Christus gestorben sind, glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, : 9 Wir wissen ja, dass Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist , nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr über ihn. : 10 Denn der Tod den er starb, starb er ein für allemal hinsichtlich der Sünde, das Leben aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes. : 11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.
und Vers
: 23 Denn der Lohn den die Sünde zahlt ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

Der Apostel Paulus schrieb aus Ephesus um das Jahr 55 an die Korinther in 1. Korinther 15 : 21 Denn da der Tod durch einen Menschen gekommen ist, kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen. : 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.

Moses schrieb aus den Ebenen Moabs am Ende seines Lebens um 1473 v. Chr. in 5. Mose 30 : 19
Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit Du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, : 20 indem Du deinen Gott liebst, indem Du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst, denn er ist dein Leben, die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Gott deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.

Der Apostel Johannes schrieb um das Jahr 96 auf der Insel Patmos in Offenbarung 21 : 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen."Siehe das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. : 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.

König David schrieb um 640 v. u. Z. in Psalm 37 : 29 Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen. Und sie werden immerdar darauf wohnen.

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